7 Kommentare

  1. Deine Idee mit den drei verschiedenen Story-Optionen klingt auf dem ersten Blick ganz gut. Wenn ich mich allerdings am Anfang für Option 3 entscheide und nach 10 Stunden merke, hey … das Spiel ist eigentlich ziemlich geil, habe ich schon diverse Nebenquest verpasst.
    Zum Glück haben ja die meisten modernen Open-World Titel einen roten Faden. So bekomme ich den Weg der Hauptstory angezeigt.

    1. Author

      Schwer einzuschätzen. Könnte mir vorstellen, dass wenn mir das Spiel nach 10 Stunden so sehr zusagt, ich es vielleicht direkt neu beginne und dann eben eine andere Option wähle. Alternativ könnte man ja zu jedem beliebigen Zeitpunkt die alternativen Quests aktivieren. Ob man sie dann spielt, bleibt jedem selbst überlassen.

  2. Schöner Text und ist tatsächlich ist das Thema recht ähnlich zu meinem Artikel – aber deine Message am Ende bzw. deine Einstellung ist ja doch (leider!) noch eine ganz andere.

    Du sagst es ja selbst, dass du Spiele kaum noch durchspielst und dir wünschst, dass selbst tolle Spiele schneller vorbei wären .. aber willst du das denn wirklich? Wäre es nicht besser, genau diesen „Druck“ abzulegen, ein Spiel schnell beenden zu müssen? So wie sich dein Text liest, nimmt dir nämlich genau das den Spaß am Spiel – dass das nächste Spiel schon bereit liegt. Aber an sich müsste doch das Genießen im Vordergrund stehen, oder nicht? Ich habe längst bei mir die Eigenschaft abgelegt, „alles“ von einem Spiel sehen zu müssen. Wenn ich ein paar Nebenquests nicht gesehen habe – egal. Was zählt, ist doch die Gesamterfahrung. Das Schöne ist doch heute, dass du fast immer selbst entscheiden kannst, wie viel vom Spiel du wirklich sehen möchtest. Niemand zwingt dich dazu, das auch alles zu machen 🙂

    Ich würde nie eine Spieldauer-Anzeige haben wollen. So nimmt man sich doch selbst die Vorfreude auf das, was noch kommt. Viele Spiel hauen doch zum Ende noch eine kleine große Überraschung raus und die würde ich mir durch sowas nicht verderben lassen wollen.

    Grüße,
    Tim

    1. Author

      Es ist eher so, dass ich zu viel Spaß am Spiel habe. Oder besser gesagt, ich habe bei zu vielen Spielen Spaß. Diesen möchte ich dann auch auskosten und gerate innerlich unter Druck, wenn ich beim einen Spiel noch nicht fertig bin, im Hinterkopf aber schon 2-3 weitere Titel anstehen. Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder ich bleibe dabei und spiele nur so lange, wie ich Lust habe oder ich finde mich damit ab, dass ich eben nicht alle Spiele sehen werde, die zukünftig erscheinen. Wird nicht einfach:)

  3. Aufwändigere Titel (also Spielzeit >10 Stunden) spiele ich ganz, ganz selten durch. Meistens verliere ich vorher das Interesse am Spiel und widme mich einer neuen Herausforderung.

    Auch die Story in Spielen interessiert mich in sehr vielen Fällen herzlich wenig. Nicht nur, dass bei manchen Titeln die Story künstlich gestreckt wird, braucht man sie manchmal sogar gar nicht. Aktuell spiele ich Dead Island und erledige jeden Nebenquest. Nicht aber, weil ich unbedingt jeden einzelnen Handlungsstrang erfahren will, sondern der Herausforderung wegen. Ehrlich gesagt geht mir hierbei das Geschwafel sogar auf die Nerven. Bei Doom ists genauso. Solche Ego-Shooter benötigen doch um Himmels willen keine wirkliche Story. Diese stört nur den Spielfluss, denn diese Spiele spiele ich nicht der Story wegen. Army of two ist da auch so ein Negativbeispiel. Und dazu kommen noch Zwischensequenzen, die nicht übersprungen werden können… zum Haareraufen…(wegen des Couch-Coop trotzdem durchgespielt). Und ja, ich oute mich jetzt: Auch bei Diablo habe ich jede Zwischensequenz übersprungen.

    Eines meiner Lieblingsspiele ist „Shadow of Rome“ für die PS2. Dies ist eines der wenigen Spiele, die ich sogar mehr als ein Mal durchgespielt habe. Aber auch nicht der Story wegen, sondern weil das Spielen lustig war. Auch weil die Story nicht genervt hat. Es wurden dem Spieler keine 3-Stündigen Zwischensequenzen aufgezwungen, sondern die Story kurz und knapp erzählt.

    Mortal Kombat, Injustice: beides Spiele mit komplett unnötiger Story. Arcademodus ist doch ausreichend.

    Story ist natürlich bei bestimmten Genres bzw. Spielen notwendig. Bei vielen Spielen ist sie allerdings nicht relevant, zieht die Spielzeit unnötig in die Länge und ist sicherlich auch ein Grund, warum ich das ein oder andere Spiel nicht durchgespielt habe.

    Sooooo, nachdem ich mich bei diesem Story-Rant etwas reingesteigert habe hoffe ich mal nicht, dass das Kommentar eine Themenverfehlung ist….mal schnell raufscrollen und Artikel nochmal checken…. nö, sollte passen 😉

    1. Author

      Ooooookkkkaaayyyy, ganz so extrem ist es bei mir dann nicht. Teilweise hast du aber schon recht. Manchmal wirkt die Story arg aufgesetzt und man wirklich das Gefühl, sie dient lediglich dazu, das Spiel in die Länge zu ziehen.
      Bei den Tomb Raider Reboots, geht es aber zum Beispiel überhaupt nicht ohne Story. Ich finde sie im Gegensatz zu vielen anderen Spielern, auch richtig gut. Aber da ist eben jeder anders:)

      1. Kam vielleicht zu extrem rüber 🙂

        Sicherlich kommt es sehr stark auf das Spiel an, ob für selbiges die Story nun wirklich wichtig ist. Nachdem ich gerade meine Steam-Bibilothek durchgegangen bin, habe ich zwei Sachen festgestellt:
        1) habe ich echt viele Spiele, bei welchen ich mich nicht erinnern kann sie jemals gekauft zu haben, und
        2) spiele ich wenige storylastige Spiele. Gerade bei den von mir Genannten ist sie übertrieben aufgeblasen. Am meisten haben mich die nicht überspringbaren, gescripteten Zwischensequenzen bei Army of Two geärgert, die man bei jedem Scheitern nochmals sehen durfte.

        Das geringe Interesse an aufgeblasener Story meinerseits ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass es mir leider nicht möglich ist, am Stück länger in Ruhe zu spielen. Da funkt mir eher die Familie dazwischen, wodurch ein „hineinfühlen“ nicht möglich ist. Ab und zu bleibt ein Titel dann zwei, drei Wochen liegen und dann habe ich ohnehin keine Ahnung mehr, wie der Storyverlauf. Dies war der Hauptgrund, warum ich Fallout 3 und Skyrim nicht weitergespielt habe. Und diese Spiele gehen ohne Story natürlich gar nicht.

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