8 Kommentare

  1. Ein schöner Beitrag Frank!

    Schön vor allen Dingen, weil Du ihn sprachlich sehr gegenwärtig verfasst hast und im Laufe des Textes wichtige Themen anschneidest.

    Da wäre beispielsweise der Moment des “Wieder-Entdeckens”. Nach all diesen Jahren tatsächlich des selbstgeschriebene BASIC-Programm auf Diskette zu speichern/zu laden und sich daran zu erfreuen. Oder die Neugierde das Benutzerhandbuch des Schneider CPC noch einmal von vorn zu lesen.

    Auch der Punkt mit dem Emulator ist interessant: bei all den Errungenschaften, die uns das “Konservieren” alter Programme bietet, kann eine Emulation niemals das Gefühlt der Authentizität vermitteln. Dies lässt sich nicht emulieren. Und diese Erkenntnis bringt Dich dazu, den Monitor auf dem Schreibtisch stehen zu lassen, damit die nächste Begegnung mit dem Heimcomputer zügiger ermöglicht wird.

    Ich finde Deine Geschichte anrührend und bin mir ganz sicher, dass die Gefühle die Du beschreibst ganz viele Retrocomputing-Liebhaber*innen teilen.

    Und was das Textadventure angeht: mache es! Schreibe es und dann veröffentliche es. Du wirst sehen, dass Du damit Menschen auf der ganzen Welt berühren kannst. Stefan Vogt (@8bit_era) hat ein ähnliches Vorhaben. Und auch er kann Deinen Beitrag bestimmt gut nachvollziehen.

    Danke, dass Du Deine Zeilen mit uns geteilt hast.

    1. Author

      Danke dir für dein Feedback. Was noch mit zum Retro-Feeling dazu gehört, ist dass ich mich ständig vertippe, weil die Tastenanordnung anders ist, als bei den heutigen Tastaturen:) Ich halte dich auf dem Laufenden, wie es mit dem Adventure vorangeht.

  2. Deine Geschichte erinnert mich ein bisschen an mich mit meinem PET damals, der hatte auch nur einen grünen Monitor aber immerhin eine Datasette. Ich wollte auch immer mal ein kleines Spiel in Basic schreiben, aber mehr als ein einfaches Quiz im Stile eines WWM habe ich damals nicht zusammengebracht. Die Idee es einfach nachzuholen ist da, Emulatoren sei dank kann ich meinen längst verschiedenen PET heute ja auf einem USB-Stick durch die Gegend tragen. Aber mir mangelt es etwas an Zeit, mich überhaupt wieder einzufuchsen in das Thema, das ganze ist fast 30 Jahre her…

    1. Author

      Was ist schon Zeit:) Wobei ich zugeben muss, dass ich da in einer sehr komfortablen Situation bin. Keine Kinder. Verständnisvolle Frau. Was man eben so braucht, um seinen Hobbies intensivst nachzugehen. Wie gesagt, es ist auch bei mir nicht sicher, dass das ewig anhält und die Gefahr der Scheiterns ist auch immer da. Aber schon alleine der Beginn macht Spaß und lohnt sich.

  3. Ich denke so geht es jedem, der älter als 35 ist und einen Computer sein Eigen nennen durfte – nur das System ändert sich manchmal. Das Tolle an diesen Systemen ist, dass kein Extratool zum Programmieren notwendig ist. Einfach Computer einschalten und loslegen! In meinem Fall war es zum Beispiel der C64. Mein SuperGrips Videospiel kam über die Planungsphase damals nie heraus und auch mein supertolles Kassensystem wurde nie fertig. Macht aber nichts, denn denn schon das konzipieren und Programmieren machten – auch wenn die Projekte nie fertig wurden – unheimlich Spaß.

    Fang mit deinem Textadventure an. Wenns nicht fertig wird – was solls? Bis dort hin hattest du sicherlich genug Freude damit. Solltest du es fertigstellen – umso besser! Wenns Probleme gibt oder du eine künstlerische Blockade hast, wird dir die Community auf jedem Fall den Rücken stärken.

    1. Author

      Genau so mache ich das. Ich schaue einfach mal was passiert. Nebenbei habe ich mich auch mal mit Python beschäftigt. Ist natürlich deutlich komfortabler aber eben nicht dasselbe:)

  4. Toller Artikel Frank! Ich habe ihn ja schon mal gelesen und habe mich kürzlich wieder daran erinnert. Da fehlte noch was; richtig ein Kommentar. Erinnert habe ich mich aber auch an Deinen Kommentar zu meinen C64-Artikel auf VSG. Du hattest Dir die Frage gestellt, ob Du dich mal genauer mit dem Thema C64 beschäftigen solltest. Und ich habe entgegnet: „Für den C64 ist es nie zu spät! Ich würde mich aber mehr über einen Artikel von Dir über den CPC freuen.“

    Und so ist es ja auch gekommen und ein wunderbarer Artikel ist daraus geworden. Ganz ähnliche Erfahrungen habe ich mit meinem C64 gemacht, den ich nach 30 Jahren wieder zum Leben erweckt hatte. Einschließlich des Abtippens eines Listing aus dem Handbuch. Bei mir war es ein Ballon (Sprite), der durch die Luft fliegt. Das war – wie bei Dir – ein befriedigendes Gefühl; auch das simple Laden eines Programms von Diskette. Herrlich.

    Ich bin ja mal gespannt, ob Du das nächste große Projekt in Angriff nimmst: Ein eigenes Textadventure. Mich würde es freuen.

    PS: Der Titel ist einfach der Hammer!

    1. Author

      Lieber Ferdi,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich muss gestehen, dass das Großprojekt aktuell etwas in den Hintergrund gerückt ist. Generell ist das Thema Retro nicht mehr an erster Stelle. Irgendwie bin ich aktuell wieder mehr an neuer Technik interessiert bzw. an aktuellen Spielen. Aber so wie ich mich kenne, wird sich das auch bald wieder mal ändern. Bin da ja sehr berechenbar:)

      Jedenfalls bleibt der CPC weiterhin in meinem Besitz und früher oder später wird es auch bestimmt wieder einen neuen Artikel dazu geben!

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